Termine 2019

demnächst:

17. Wangener Kulturnacht

Freitag, 02. August

20.00-23.00 Uhr

Mohr-Haus Herrenstr./ Eingang Schmiedstr. 1. Stock

Wangener Lesebühne

17. Wangener Kulturnacht

Freitag, 02. August

22.00 Uhr und 23.00 Uhr

Hof Martinstorschule (Ausweichort: Foyer Martinstorschule)

Theatergruppe Kiesel:

Schwanengesang

von Anton Tschechow

mit Hajo Fickus und Monika Schüler

 

 

Die dramatische Etüde „Schwanengesang“ entstand Anfang 1887. Tschechow schrieb dazu: „Ich habe ein Theaterstück in vier Viertelchen verfasst. Es ist in 15 bis 20 Minuten zu spielen. Das kleinste Drama der Welt....” Der alte Provinzschauspieler Swetlowidow ist betrunken im Theater eingeschlafen. Nun irrt er nachts über die leere Bühne. Der Souffleur gesellt sich dazu, der kein Zuhause hat und immer im Theater schläft. Der alte Schauspieler denkt über sein Leben nach und über die großen Rollen der Weltliteratur...

Theatergruppe Kiesel

Freitag, 01. November 2019, 20.00 Uhr

Samstag, 02. November 2019, 20.00 Uhr

Sonntag, 03. November 2019, 17.00 Uhr

Freitag, 08. November 2019, 20.00 Uhr

Samstag, 09. November 2019, 20.00 Uhr

Giebelsaal der Badstube Wangen

Mein junges idiotisches Herz

von Anja Hilling

mit Hajo Fickus, Hartwig Kienast, Tilman Schauwecker, Monika Schüler, Carolin Steppat und Michael Traub

Schräge, tragikomische Alltagsfiguren beherrschen die Szene, keine großen Helden und Heldinnen, wenig brauchbar zur Illustration von Thesen und Botschaften, sondern unspektakuläre Durchschnittsmenschen, wie man sie, wenn man ein bisschen genauer hinschaut, vielleicht auch in Wirklichkeit in jedem Mietshaus finden könnte: die einsame Frau Schlüter, die ständig an ihrem Selbstmord gehindert wird; den herzkranken Postboten und Rolling-Stones-Fan Ludger Hase mit seiner ewig puzzelnden Ehefrau; den neuerdings schwul gewordenen Hausmeister Eugen Zarter mit Vorliebe für osmotische Wasseraufbereitung; den sich nach einem guten Mittagessen und erotischen Abenteuern sehnenden Getränkelieferanten Miroslav Vulic, der mit einer Bulimikerin verheiratet ist; die ihr Vergewaltigungstrauma durch tägliches Gulaschzubereiten und permanente Kommunikationsverweigerung kompensierende Frau Lachmär; den Herrn Sandmann, der jede Nacht in den gleichen feuchten Traum nach Australien aufbricht und diese Traumbilder mit der Realität immer mehr durcheinanderbringt.

„Momentaufnahmen des alltäglichen Wahnsinns – traurig, ernüchternd, komisch: eben ganz normal“, so nannte das die Süddeutsche Zeitung.

Und wie im wirklichen Leben hängt natürlich alles mit allem zusammen, merkwürdig und auch ein bisschen geheimnisvoll verbindet sich alles durch den Zufall einer Hausgemeinschaft, durch ein paar Getränkekisten, eine rote Jacke, durch ein mit Känguru-Aufklebern versehenes Paket und anderes zu einem schillernden Kaleidoskop.

schon vorbei:

Samstag, 23. Februar, 20.00 Uhr

"Roter Salon" im Schloss Isny

Samstag, 30. März, 20.00 Uhr

Bücherei im Kornhaus  Wangen

Die Grazie des Heinrich von Kleist

Eine szenische Collage

Im Zentrum steht Kleists Essay "Über das Marionettentheater", das das Spannungsverhältnis zwischen Reflexion und Unmittelbarkeit thematisiert. Hinzu kommen unmittelbar vor seinem Tode geschriebene Abschiedsbriefe an Freunde und Verwandte. Ergänzt durch eine poetische Reflexion von Hajo Fickus entsteht das Bild eines immer noch rätselhaften Außenseiters, der literarisch und politisch zwischen allen Stühlen seiner Zeit saß, bis heute erstaunlich modern wirkt und nichts von seiner Faszination verloren hat.